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Mein Werkzeugkasten

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine psychotherapeutische Methode zur Verarbeitung belastender Erfahrungen. Sie arbeitet mit bilateraler Stimulation – zum Beispiel durch geführte Augenbewegungen – während du in sicherem Rahmen an eine belastende Erinnerung denkst.
Ziel ist, dass dein Nervensystem die Erinnerung an eine Erfahrung nachträglich „sortieren“ kann: ausgelöste Bilder, Gefühle und Körperreaktionen verlieren ihren überwältigenden Charakter. Die Erinnerung wird in dein gesamtes Erfahrungsspektrum – inklusive deiner Ressourcen - eingebettet. 

EMDR kann hilfreich sein bei Folgen von Erfahrungen der Überlastung z.B. nach Unfällen, medizinischen Eingriffen oder anderen (traumatischen) Lebensereignissen, die „im System“ noch immer starke Reaktionen auslösen. 

 

Wir prüfen gemeinsam im Vorgespräch, ob EMDR für dein Anliegen passend und zu diesem Zeitpunkt sinnvoll ist. Stabilisierung und Ressourcenstärkung gehören dabei immer dazu.


Ergänzend fließen – je nach Anliegen und Person – weitere erprobte Elemente ein:

 

NLP und Psychodrama: um innere Anteile, Rollen und Glaubenssätze erfahrbar zu machen und neue Perspektiven auszuprobieren.

 

Felt Sense / Self Inquiry: achtsame Hinwendung zu feinen Körperempfindungen und inneren Resonanzen, um deine eigenen Impulse und Grenzen stimmiger zu spüren. Unsere Unterscheidungsfähigkeit wird gestärkt, Entscheidungen und Absichten werden klarer wahrnehmbar.

 

Meditationspraxis und Achtsamkeit: kurze, alltagstaugliche Übungen, die dir helfen können, dein Nervensystem zu beruhigen und im Hier und Jetzt anzukommen.

 

Wir setzen diese Elemente nur ein, wenn sie zu dir passen und du dich damit wohlfühlst. Du musst nichts „mitmachen“, was sich für dich nicht stimmig anfühlt.